Chemisches Recycling: Neue Prozesse und Techniken

Gewähltes Thema: Chemisches Recycling – Neue Prozesse und Techniken. Tauchen Sie ein in eine praxisnahe, inspirierende Reise durch Verfahren, Anwendungsfälle und mutige Innovationen, die Abfälle wieder in wertvolle Rohstoffe verwandeln. Abonnieren Sie unseren Blog und diskutieren Sie mit!

Warum chemisches Recycling jetzt zählt

Mechanische Verfahren funktionieren hervorragend bei sortenreinen, sauberen Fraktionen. Chemisches Recycling geht weiter: Es bricht Polymere in Moleküle oder Bausteine auf, entfernt Störstoffe, und liefert Ausgangsstoffe, die Neuware-Qualität erreichen können.

Warum chemisches Recycling jetzt zählt

Gemischte Folien, Mehrschichtverpackungen oder verschmutzte Fraktionen galten lange als schwierig. Thermochemische und lösungsmittelbasierte Routen machen daraus Ölfraktionen, Gase oder Monomere, die wieder zu hochwertigen Kunststoffen werden – nahezu ohne Qualitätsverlust.

Depolymerisation von PET und Polyamiden

Bei PET führen Glykolyse zu BHET, Hydrolyse zu Terephthalsäure und Ethylenglykol, Methanolyse zu Dimethylterephthalat. Jede Route hat andere Temperatur, Katalyse und Reinheitsanforderungen, was die Integration in bestehende Polymeranlagen beeinflusst.

Depolymerisation von PET und Polyamiden

Entscheidend sind niedrige Metallspuren, minimale Farbträger und stabile Additivprofile. Hochreine Monomere ermöglichen IV-Zielwerte, Lebensmittelkontakt und konsistente Produktperformance – sogar bei anspruchsvollen Anwendungen wie Faserspinnen oder Folienextrusion.

Depolymerisation von PET und Polyamiden

Eine Ingenieurin berichtete, wie ein angepasster Katalysator die Reaktionszeit halbierte und Nebenprodukte drastisch reduzierte. Das verkürzte die Reinigung, senkte Energiekosten und machte das Rezyklat erstmals für Premiumverpackungen wirtschaftlich konkurrenzfähig.

Lösungsbasierte Verfahren und Solvolyse

Temperatur, Lösungsmittelwahl und Fällungsbedingungen entscheiden, welches Polymer gelöst wird und wie rein es zurückgewonnen werden kann. So lassen sich Barrierefolien entkoppeln und wertvolle Fraktionen ohne drastische thermische Belastung erhalten.
Superkritische Fluide wie CO2 oder Methanol ermöglichen schnelle Stoffübertragung und effiziente Reinigung. Gleichzeitig erfordern Druckgeräte, Explosionsschutz und Lösungsmittelrückgewinnung ausgeklügelte Sicherheits- und Energiekonzepte mit Wärmerückgewinnung.
Haben Sie Mehrschichtstrukturen erfolgreich getrennt? Teilen Sie Parameter, die wirklich zählen: Partikelgröße, Verweilzeit, Fällungsmittel, und welche Inline-Analytik Ihre Ausbeuten und die Reproduzierbarkeit in der kontinuierlichen Fahrweise am meisten stabilisiert.

Enzymatische Ansätze: Biokatalyse im industriellen Maßstab

Durch optimierte Bindetaschen erreichen Enzyme Zugang zu Esterbindungen und schneiden Ketten in Monomere. Prozessparameter wie pH, Temperatur und Rührkinetik bestimmen, ob Flakes, Fasern oder Folien effizient umgesetzt werden können.

Enzymatische Ansätze: Biokatalyse im industriellen Maßstab

Industrielle Reaktoren benötigen robuste Enzyme, Recycling der Katalysatoren und saubere Trennstufen. Wenn Substratvorbehandlung und Enzymkosten stimmen, wird die Monomerqualität so hoch, dass sogar anspruchsvolle Lebensmittelanwendungen erreichbar erscheinen.

Enzymatische Ansätze: Biokatalyse im industriellen Maßstab

Junge Teams zeigen, wie Biokatalyse vom Labor in den Demo-Maßstab wächst. Erzählen Sie, welche Pilotdaten Sie überzeugen: Raum-Zeit-Ausbeute, Enzymlebensdauer, und wie der Feststofftransport bei dichten PET-Flakes zuverlässig gelöst wurde.

Energie, Klima und Zertifizierung im Überblick

Abwärmenutzung, Elektrifizierung von Reaktoren und Kreislaufführung von Prozessgasen senken den Fußabdruck. Smarte Kopplung mit bestehenden Chemieparks kann Infrastruktur teilen und Lastspitzen abfedern, ohne Flexibilität im Betrieb zu verlieren.

Energie, Klima und Zertifizierung im Überblick

Lebenszyklusanalysen vergleichen Szenarien fair, inklusive Sammellogistik, Sortierung und Aufbereitung. Massenbilanz-Methoden ermöglichen die Zuordnung zirkulärer Inhalte, solange Audits sicherstellen, dass keine Doppelzählung oder Greenwashing stattfindet.

Design for Chemical Recycling und Industriebeispiele

Reduzierte Pigmentvielfalt, entfern­bare Barrieren und kompatible Additivpakete verbessern Purifikation und Produktqualität. Einfache Etiketten, lösliche Klebstoffe und klar definierte Polymertypen zahlen direkt auf höhere Monomer- und Ölausbeuten ein.
Jenndobbrealty
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